Jugendamt Bayern- Kein Interesse an Veränderung?

Aufgrund unterschiedlichen Recherchen über vorherigen Blog Eintrag "Jugendamt Inobhutnahme Zahlen & Fakten" 

stellten wir einige Fragen zusammen um heraus zu finden, ob Jugendämter sich der Sachlage bewusst sind bzw. etwas ändern wollen.

 

Gefragt wurden folgende Bereiche:

  • Wie sehen Sie/ Ihre Behörde die doch extreme Situation bzgl. der Thematik „Kinderklau beim Jugendamt“?
  • Wie sehen Sie/ Ihre Behörden den Verlauf über die Jugendämter, welche nicht gerade in einem positiven Licht stehen?
  • Was denken Sie/ Ihre Behörde zu Änderungen im Bezug auf : zu wenig Personal, ausgebrannte Mitarbeiter/innen, Weiterbildungen, Förderungsmöglichkeiten?
  • Wie stehen Sie/ Ihre Behörde zu der Thematik Eltern-Kind Entfremdung und was muss geschehen um hier besser unterstützen/ beraten zu können?
  • Was möchten Sie/ Ihre Behörde nachhaltig ändern, um wieder aktiv für die Kinder und Familien eine –auf die Situation- passende Lösung zu finden?
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie/ Ihre Behörde unterstützend –auch in der Öffentlichkeitsarbeit- mit zu wirken?

 

Nun, die erste Antwort flatterte auch direkt rein. Vom ZBSF ( Zentrum Bayern Familie und soziales Bayrisches Landesjugendamt)

Wie kann es sein, wenn man schon in einem langen anschreiben auf die Misstände aufmerksam gemacht wird und auch gerne eine Darstellung der betreffenden Ämter mit einbringen möchte, diese sich so extrem dagegen stellen? Und man wundert sich dann ernsthaft, das niemand - fast niemand- mehr mit guten Gewissen einen Jugendamt Mitarbeiter gegenüber treten kann? Wo doch soviele Möglichkeiten bestehen könnten? Ist es in der Tat soviel einfacher? Vor allem wenn man schon explizit den Bereich für die "Öffentlichkeitsarbeit" anschreibt. Ein Jugendamt ist nicht Gott und es hat nunmal die Pflicht, für KINDER da zu sein.

 

Immerhin haben Sie laut § 2 SGB VIII explizite Vorgaben. Somit wäre es also auch im eigenen Interesse, die Dinge klar zu stellen. Hier ist dann der Spruch "Wer nicht will, der hat schon" doch sehr passend getroffen.

 

Es kann nicht sein, das ein Jugendamt lieber nur nach Absatz 3 handelt und Absatz 2  des § 2 SGB VIII auslässt.

 

Sie als Jugendamt haben eine Verantwortung zu tragen auch vor Gericht. Und dieser kommen Sie zu 90% nicht nach und Sie können es auch gar nicht, was man im letzten Blogbeitrag sehr gut heraus lesen kann. Was bringt Ihnen also Ihre "neue" Studie die 2017 (wie schon auch 2016 und 2015) nun starten soll, wenn nicht an der Wurzel gearbeitet wird? Sie haben selbst schon letztes Jahr (und sicher auch die Jahre davor) feststellen müssen, das Personal fehlt, das Weiterbildung und der Weitblick fehlt und vor allem fehlt es ganz gewaltig die Fälle ordentlich bearbeiten zu können. Was widerrum zu noch mehr Druck bei den einzelnen Mitarbeiter führt. WOW... Spitzen Leistung. -Nicht-

 

Noch ist die Hoffnung da, das vielleicht das ein oder andere Jugendamt offener damit umgeht. Denn die Fragen waren weder diskriminierend noch unhöflich. Sie dienten rein dazu, dass sich andere User, andere Eltern auch ein Bild davon machen können, wie Sie überhaupt dazu stehen. Um Jugendamt und ElternTeile wieder ein bisschen Vertrauen entgegen bringen zu können. PDF´s eröffnen kann jeder. Diese umzusetzen ist eine ganz andere Hausnummer. Und hierzu müssten Sie als Behörde selbst aktiv mithelfen.

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